Gesundheit

Expertenrat zum Thema Angststörungen

Wenn die Angst krank macht 
Ludwigsburg, 13. November 2013. Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Betroffene leiden zum Beispiel unter innerer Unruhe, Ein- und Durchschlafstörungen oder Herzrasen. Nicht selten entwickeln sie Folgeerkrankungen. Während sich einige Ängste auf konkrete Auslöser zurückführen lassen, sind andere diffus und nur schwer als Ursache für eine permanente Anspannung zu identifizieren. Oft betreffen diese Ängste die eigene Existenz: Arbeitsplatzverlust, finanzielle Probleme, Krankheit oder Umweltzerstörung stellen für viele Menschen eine Bedrohung dar,

Höchste Zeit für die Grippeimpfung

Neue BZgA-Studie zeigt Aufklärungsbedarf zur Grippeimpfung
 
Köln, 31. Oktober  2013. Jetzt ist die beste Zeit für die Grippeimpfung, um rechtzeitig vor Beginn der nächsten Grippewelle geschützt zu sein. Nach der Impfung dauert es etwa zwei Wochen, bis der Schutz vollständig aufgebaut ist. Besonders für Risikogruppen wie Schwangere, Ältere über 60 Jahren oder Personen mit chronischen Erkrankungen kann die Grippe zu einem gesundheitlichen Risiko werden. Ihnen, sowie Gesundheitsberufen und allen Betreuern von Risikopatienten wird deshalb die Grippeimpfung empfohlen. Die Bedeutung der Schutzimpfung wird bislang in der Bevölkerung deutlich unterschätzt: So zeigen die Ergebnisse der ersten repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu Wissen, Einstellung und Verhalten der Bevölkerung zum persönlichen Infektionsschutz, dass die Hälfte der Befragten (52 Prozent) die Grippeimpfung im Erwachsenenalter für nicht so wichtig erachtet. 

Fingerspitzengefühl für Einzelschicksale

Sozialpsychiatrischer Dienst hilft in komplizierten Situationen
 
Für die Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreisgesundheitsamts (SPDi) beginnt die Arbeit oftmals erst dann, wenn andere mit ihrem Latein am Ende sind. Sie werden gerufen, sobald Menschen mit psychischen Auffälligkeiten aufgegriffen werden oder extremen Situationen wie Notlagen oder Schockerlebnissen ausgesetzt sind, die sie aus eigener Kraft mental nicht bewältigen können.
„Im Gegensatz zu anderen Helfern wie Polizei oder Notärzten, die einsatzbezogen arbeiten, bleiben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch im Nachgang an den Betroffenen dran und begleiten sie in der Regel auch nach der akuten Situation“, beschreibt Gesundheitsamtsleiterin Andrea Lein das Aufgabenfeld. Vor allem bei der so genannten Krisenintervention ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. „Die Wahl der Mittel ist in der Regel ein persönliches Gespräch“, sagt Lein. „Wir stellen den direkten Kontakt zu dem Erkrankten her und versuchen seine seelische Verfassung einzuschätzen, sofern das möglich ist.“ Erst in einem zweiten Schritt kann dann über mögliche Hilfs- oder Therapieangebote nachgedacht werden.

19 Wochen Grippe - Vorbeugen vor der neuen Grippewelle

In der Grippewelle 2012/2013 gab es geschätzte 7,7 Millionen influenzabedingte Arztbesuche, nur 2004/2005 war diese Zahl höher. Die Zahl der Krankschreibungen erreichte mit geschätzten 3,4 Millionen Personen (zwischen 15 bis 59 Jahre) denhöchsten Wert in den letzten zehn Jahren und ist ein Hinweis auf die ungewöhnlich starke Betroffenheit dieser Altersgruppe in der vergangenen Saison. Die Grippewelle dauerte auch länger als in vielen anderen Jahren, insgesamt 19 Wochen. „Das erinnert daran, wie unterschiedlich Grippewellen verlaufen können und dass der Verlauf nicht vorhersagbar ist. Die Schutzmöglichkeiten durch Impfung und Hygiene sollten immer genutzt werden“, sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) anlässlich der Veröffentlichung des Berichts zur Influenzasaison 2012/2013.

Gesundheitstipp der GEK Barmer: Gesundheitsrisiko „Ständige Erreichbarkeit“

Mehr als drei Viertel aller Beschäftigten in Deutschland sind, laut einer Umfrage der BARMER GEK und des Berufsverbandes „DIE FÜHRUNGSKRÄFTE e. V.“, nach Dienstschluss für Ihren Arbeitgeber via Handy oder Email noch erreichbar. Mehr als die Hälfte lassen ihr Mobiltelefon für dienstliche Anrufe auch nachts und im Urlaub angeschaltet. Die digitale Kommunikation ist Fluch und Segen zugleich.
Der Trend ständig erreichbar zu sein ist nicht nur lästig, er ist auch nachweislich schädlich für die Gesundheit. Durch die fehlende Abgrenzung von Privatleben und Arbeit droht die Gefahr, dass ausreichend Erholungszeit fehlt. Alles was angespannt ist braucht auch Entspannung, das gilt für Geist und Körper – für jeden von uns. Schützen sie sich vor dem Druck der ständig einlaufenden Information und sie haben Ruhe zum Entspannen. Packen Sie es an! Kein Stress mit dem Stress - wir zeigen Ihnen wie.

Mit Kindern regelmäßig zum Zahnarzt

Bei Kindern im Alter zwischen zweieinhalb und sechs Jahren sollte die zahnärztliche Untersuchung zur Früherkennung und Verhütung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten jährlich durchgeführt werden. Der Zahnarzt klärt hier über Putztechnik und richtige Ernährung auf und empfiehlt geeignete Fluoridierungsmaßnahmen (z.B. fluoridhaltige Zahnpasta und fluoridiertes Salz). Kinder zwischen dem 6. und vollendeten 18. Lebensjahr sollten den Zahnarzt halbjährlich aufsuchen. In diesem Alter findet neben den üblichen Früherkennungsmaßnahmen auch eine Aufklärung zu Ursachen von Zahnkrankheiten und die Motivation zur richtigen Mundhygiene statt.

Diabetes und Fahrtauglichkeit

TABARZ. Am 14. September (9-15 Uhr) findet zum 10. Mal der „Tabarzer Diabetikertag“ statt. Die „Klinik am Rennsteig“ und der Thüringer Landesverband des Deutschen Diabetiker-Bundes (DDB) organisieren ihn alle zwei Jahre.
 
„Wir veranstalten diesen Info-Tag nicht nur für Betroffene und deren Angehörige. Der Diabetes ist nun einmal eine Volkskrankheit. Deshalb ist es nie zu spät, sich zu informieren, wie man einer Erkrankung vorbeugen oder wie man dann damit leben kann“, wirbt MediClin-Chefärztin Dr. med. Sabine Victor: „Jeder ist willkommen, anmelden muss sich niemand.“ 

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