Kultur

Ein mutiger Macher – Zum 200. Todestag von Justus Perthes

Helle Puderperücke und Zopf, hoher Kragen und zweireihiger Herrenmantel: Johann Georg Justus Perthes war in seinem Auftreten und Aussehen noch ein Herr alter Schule, geprägt vom 18. Jahrhundert – aber mit einem unternehmerischen Gespür, das seinen Namen noch bis ins 21. Jahrhundert tragen wird. Von privaten Schicksalsschlägen und geschäftlichen Rückschlägen war sein Leben geprägt. Das hielt ihn aber nicht davon ab, seinen Visionen zu folgen und zum wichtigsten Gothaer Akteur einer „kartografischen Revolution“ zu werden.

„St. Gothardus“ und „Balthasar“ nehmen ihre Arbeit auf

Hans Rießler und Christian Mark stellen für die kommenden fünf Jahre die zwei Protagonisten des Gothardusfestes dar.
Hans Rießler – so heißt der Mann, der in den nächsten fünf Jahre Gothas Schutzpatron – St. Gothardus – darstellen wird. Hans Rießler stammt ursprünglich aus Sachsen-Anhalt, ist 66 Jahre alt und hatte schon seit seiner Studienzeit enge freundschaftliche Verbindungen nach Gotha.

»Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa«:

Thüringer Landesausstellung präsentiert die Herrscherfamilie zwischen Reich und Familie, Land und Glauben, Kunst und Wissenschaft

>> Die Landesausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Seiner Majestät dem König der Belgier und Bundespräsident Joachim Gauck.

Am Samstag, 23. April, eröffnen die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha und die Klassik Stiftung Weimar unter dem Titel »Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa« die Landesausstellung 2016 des Freistaats Thüringen.

Ausstellung über Historische Volks – und Stadtbäder im Stadt – Bad Gotha wird eröffnet

Anlässlich des zweiten Geburtstages nach Neueröffnung des Stadt-Bades Gotha eröffnet Oberbürgermeister Knut Kreuch am 14. April 2016 um 10.00 Uhr eine Ausstellung zum Thema „Historische Volks – und Stadtbäder in Deutschland und Frankreich, Wegbereiter einer europäischen Sozialpolitik“.

„Kleine Geschichte der Stadt Gotha“ erschienen

Rhino Westentaschenbibliothek aufgestockt

Die bedeutungsvolle Stadtgeschichte Gothas bekannter zu machen, dieser Aufgabe hat sich Oberbürgermeister Knut Kreuch seit vielen Jahren verschrieben. Zahlreiche Bücher mit stadtgeschichtlichen Themen sind dabei bereits entstanden. Ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Erfurter Historiker Dr. Steffen Raßloff, der bereits im vergangenen Jahr als Herausgeber des Gotha-Bandes in der Reihe „Orte der Reformation“ agierte,

Die Reformation auf Abwegen

Wie die Verfolgung der Täufer auch in Thüringen von Reformatoren gebilligt wurde

„Non vi sed verbo“ – Nicht mit Gewalt, sondern mit dem Wort. Dieses Luther-Zitat und Motto der frühen Reformationsbewegung beanspruchten die Reformatoren gern für sich selbst. Ein Toleranzgedanke, der sich wohl für die friedliche Verbreitung und Etablierung der reformatorischen Ideen unter den Augen der katholischen Kirche einsetzte und der sich bis in die Gegenwart in gewaltfreien Protestbewegungen wie die von Martin Luther King über Mahatma Gandhi bis hin zu den Montagsdemonstrationen oder der Orangen Revolution widerspiegelt.

Gotha setzte Meilensteine für die Zukunft deutsch-russischer Beziehungen

Oberbürgermeister Knut Kreuch und Stiftungsdirektor Prof. Dr. Martin Eberle ziehen Bilanz ihrer Moskau-Visite

Angelehnt an ein historisches Zitat eröffnete Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch die heutige Bilanzpressekonferenz mit dem Satz „Es waren Tage, um gute Freundschaft uffzurichten“. Denn bereits vor 342 Jahren, am 22. September 1674, luden Erbprinz Friedrich von Sachsen-Gotha-Altenburg (1646-1691) und Kanzler Ernst Ludwig Avemann (1609-1689) eine in Gotha weilende russische Gesandtschaft unter Leitung des Moskauer Diplomaten Simon Michailowitsch Protopopow zu einer Konferenz über „Religion, Commercien und dabei gute Freundschaft uffzurichten“ im Schloss Friedenstein ein.

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