Kultur

„Kleine Geschichte der Stadt Gotha“ erschienen

Rhino Westentaschenbibliothek aufgestockt

Die bedeutungsvolle Stadtgeschichte Gothas bekannter zu machen, dieser Aufgabe hat sich Oberbürgermeister Knut Kreuch seit vielen Jahren verschrieben. Zahlreiche Bücher mit stadtgeschichtlichen Themen sind dabei bereits entstanden. Ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Erfurter Historiker Dr. Steffen Raßloff, der bereits im vergangenen Jahr als Herausgeber des Gotha-Bandes in der Reihe „Orte der Reformation“ agierte,

Die Reformation auf Abwegen

Wie die Verfolgung der Täufer auch in Thüringen von Reformatoren gebilligt wurde

„Non vi sed verbo“ – Nicht mit Gewalt, sondern mit dem Wort. Dieses Luther-Zitat und Motto der frühen Reformationsbewegung beanspruchten die Reformatoren gern für sich selbst. Ein Toleranzgedanke, der sich wohl für die friedliche Verbreitung und Etablierung der reformatorischen Ideen unter den Augen der katholischen Kirche einsetzte und der sich bis in die Gegenwart in gewaltfreien Protestbewegungen wie die von Martin Luther King über Mahatma Gandhi bis hin zu den Montagsdemonstrationen oder der Orangen Revolution widerspiegelt.

Gotha setzte Meilensteine für die Zukunft deutsch-russischer Beziehungen

Oberbürgermeister Knut Kreuch und Stiftungsdirektor Prof. Dr. Martin Eberle ziehen Bilanz ihrer Moskau-Visite

Angelehnt an ein historisches Zitat eröffnete Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch die heutige Bilanzpressekonferenz mit dem Satz „Es waren Tage, um gute Freundschaft uffzurichten“. Denn bereits vor 342 Jahren, am 22. September 1674, luden Erbprinz Friedrich von Sachsen-Gotha-Altenburg (1646-1691) und Kanzler Ernst Ludwig Avemann (1609-1689) eine in Gotha weilende russische Gesandtschaft unter Leitung des Moskauer Diplomaten Simon Michailowitsch Protopopow zu einer Konferenz über „Religion, Commercien und dabei gute Freundschaft uffzurichten“ im Schloss Friedenstein ein.

Eröffnung der Cranach-Ausstellung im Moskauer Puschkin-Museum ein grandioser Erfolg

Am Donnerstagabend wurde im Staatlichen Museum der Bildenden Künste A. S. Puschkin in Moskau die Ausstellung „Die Cranach Familie. Zwischen Renaissance und Manierismus" eröffnet. Oberbürgermeister Knut Kreuch zeigt sich begeistert „Diese Ausstellungseröffnung war ein grandioser Erfolg. Im völlig überfüllten Haus waren mehr als eintausend Gäste anwesend, viele Medienvertreter und dann auch Wladimir Medinski, der Kulturminister Russlands“.

Cranach-Werke auf dem Weg nach Moskau zur Ausstellung „Cranachs Familie zwischen Renaissance und Manierismus“

Museumskooperation zwischen der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha und dem Staatlichen Museum für bildende Künste A.S. Puschkin in Moskau

Die Transportkisten sind gepackt und vom Zoll versiegelt. Jetzt sind neun Cranach-Gemälde und 14 Cranach-Graphiken unterwegs nach Moskau. Dort findet erstmalig eine monographische Ausstellung zu dem künstlerischen Werk von Lucas Cranach dem Älteren (1472 - 1553) und seiner Werkstatt statt.

Kreismusikschule begeht 30-jähriges Jubiläum

Feste Größe im kulturellen Leben der Region

Stolze drei Jahrzehnte jung und kein bisschen leise: Die Kreismusikschule Louis Spohr feiert in diesem Jahr ihren großen runden Geburtstag mit einem Konzertreigen. Den Auftakt markiert das große Familienkonzert am Samstag, 12. März, zu dem Leiterin Bärbel Michl schon jetzt herzlich einlädt in die ehemalige Reit- und Voltigierhalle der Salzmannschule Schnepfenthal. Ein großes Wiedersehen mit den Ehemaligen plant die Spohrschule am 2. Oktober mit einer großen Party in Gotha.

FRÜHES DOKUMENT ZUR REFORMATIONSGESCHICHTE

Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt meldet einen bedeutenden Fund

Die Forschungsbibliothek Gotha der Uni Erfurt hat bei Erschließungsarbeiten zum Nachlass des lutherischen Theologen, Kirchenhistorikers und ehemaligen Bibliotheksdirektors auf Schloss Friedenstein, Ernst Salomon Cyprian (1673–1745), im Thüringischen Staatsarchiv Gotha die sehr frühe Beschreibung einer Geschichte der Reformation entdeckt.

Gotha – Hauptstadt der Genealogie in Deutschland

Deutsche Zeitschrift für Familienkunde veröffentlicht Eröffnungsrede des Oberbürgermeisters zum Genealogentag

Das Heft 4 der „Genealogie – Deutsche Zeitschrift für Familienkunde“ titelt nicht nur mit einem Foto des Gothaer Hauptmarkts samt historischem Rathaus sondern veröffentlicht in Auszügen auch den Begrüßungsvortrag von Oberbürgermeister Knut Kreuch, den er zur Eröffnung des 67. Deutschen Genealogentages 2015 im Gothaer Kulturhaus hielt.

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