Kultur

Zusätzlich 15 Millionen Euro für national bedeutsame Kulturstätten

Zur heutigen Freigabe der Mittel für das Denkmalschutz-Sonderprogramm 2011 durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann: "Diese zusätzlichen Mittel in Höhe von 15 Millionen Euro ermöglichen es, vor allem dringend erforderliche Restaurierungsmaßnahmen an bedeutenden Kulturdenkmälern finanziell zu unterstützen.

Mein Avatar und ich

Ausstellung von Ergebnissen des Artworks-Contest im Erfurter Kulturforum Haus Dacheröden
Sich selbst als Avatar neu erschaffen, sich in einer fiktiven Computerwelt eine konstruierte Identität geben. Dieser Herausforderung stellten sich 21 Schüler des Erfurter Gutenberg-Gymnasiums in einem Workshop des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint und der Medienwerkstatt der Thüringer Landesmedienanstalt.
Die Ergebnisse, künstlerische Ausdrucksformen dieser Selbstreflexion der Jugendlichen, sind seit dem 27.06.2011 im Haus Dacheröden als Teil der Ausstellung „Mediale Lebens(s)räume - Realität und Fiktion in der digitalen Gesellschaft" zu sehen.

Schloss Friedenstein Gotha, Hannah–Höch–Kabinett

Für das Schuljahr 2010/11 wurde der Eva Maria Dicken-Jugendkunstpreis erstmalig ausgeschrieben. Gestiftet von dem in Wuppertal lebenden Ehepaar Eva Maria und Engelbert Dicken und gemeinsam mit dem Freundeskreis Schlossmuseum Schloss Friedenstein Gotha e. V. ausgelobt, wird der mit insgesamt 500 Euro dotierte Preis am Freitag, 1. Juli 2011 um 11 Uhr, erstmals verliehen. Ausgangspunkt für die Stifter war die Sammlung von Werken der aus Gotha stammenden Künstlerin Hannah Höch im Schlossmuseum Gotha. Ziel des Preises ist die kreative Beschäftigung der Kinder und Jugendlichen mit moderner Kunst.

Mumien Durchleuchtet

Mehrschicht-Spiral-Computertomographie einer ägyptischen Mumie aus dem Schlossmuseum Gotha
Am 08. Juni 2010 wurde in der Radiologie des HELIOS Kreiskrankenhauses Gotha (Chefarzt Dr. Lars Jonetz-Mentzel) eine Mumie der Ägyptensammlung des Schlossmuseums Gotha mittels Mehrschicht-Spiral-Computertomographie untersucht. Die Untersuchung der Mumie aus der 22. Dynastie (ca. 945 - 800 vor unserer Zeitrechnung) erfolgte auf Vermittlung des Freundeskreises Schlossmuseum Gotha, nachdem bereits 1999 CT-Untersuchungen von verschiedenen Gothaer Mumien durchgeführt worden waren.

Cranachwerk wieder in Gotha

Brüsseler Spitzen – Cranachwerk wieder in Gotha
Bis zum 23. Januar 2011 waren in einer Kabinettausstellung des Schlossmuseums Gotha fünf Darstellungen flämischer Sprichwörter von Pieter Breughel dem Jüngeren (1564 Brüssel – 1638 Antwerpen) zu sehen. Die kleinformatigen Gemälde (19 x 19 cm) stammten aus dem „Koninklijk Museum voor Schone Kunsten“ in Antwerpen. Sie waren die Gegengabe für das bedeutende Cranach-Gemälde „Christus und Maria (Magdalena)“ aus dem Schlossmuseum

Gotha und Elefanten

„Elefantastisch!“ – Neue Sonderausstellung wurde in Gotha eröffnet
Gotha und Elefanten? Nur auf den ersten Blick ist dies ein Widerspruch, denn es gibt kaum eine Stadt in Deutschland, die eine engere Beziehung zum Tier mit dem Rüssel hat. Gotha ist eine Elefantenstadt. Die elefantastische Geschichte Gothas beginnt 1678 mit der Verleihung des Königlich-Dänischen Elefantenordens an Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Das Ordenskleinod wurde in das herzogliche Wappen aufgenommen

2. GOTHAER KARTENWOCHEN

OSCAR DRUDE ZUM AUFTAKT DER 2. GOTHAER KARTENWOCHEN
Ausstellung in der Forschungsbibliothek Gotha der Uni Erfurt zeigt „Botanische Weltbilder“
„Botanische Weltbilder – Oscar Drude und die pflanzengeographischen Karten der Sammlung Perthes Gotha“ ist der Titel der gemeinsamen Kabinettausstellung der Forschungsbibliothek und des Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt, die anlässlich der zweiten „Gothaer Kartenwochen“ in der Forschungsbibliothek Gotha gezeigt wird.

Rückgabe zweier italienischer Majolikaschälchen

Zurück in Gotha - Rückgabe zweier italienischer Majolikaschälchen
Im Jahr 1791 erwarb Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1745-1804) von dem Nürnberger Forscher und Sammler Christoph Gottlieb von Murr (1733-1811) 46 italienische Renaissance-Majoliken zum Preis von 10 Dukaten. Dabei handelte es sich um Schalen und Teller des 16. Jahrhunderts, die überwiegend aus Werkstätten in Urbino und Venedig stammten. Möglicherweise wurde Johann Wolfgang von Goethe durch die Sammlung des ihm freundschaftlich verbundenen Gothaer Herzogs angeregt, eine eigene Majolika-Kollektion anzulegen.

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