Da stehen einem auch die Haare zu Berge!

Das vergangene Jahr ereilte uns eine Verschönerungsmaßnahme. Über Wochen und Monate zog es sich hin, bis jeder unserer Hauseingänge des Blockes eine eigene Farbe bekommen hatte. Das Tollste aber waren die Haustüren! Breiter, lichtfreundlicher, mit 3 Riegeln versehen, viel Glas – also eine Sparkasse könnte stolz sein, solche panzersicheren Türen zu besitzen. Das musste sein, sagte man uns.

Seitdem protzen wir im Block durch Farbenfreude und Luxustüren!

Da Teile der Vorgärten durch die verbreiterten Türen stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, versprach man uns, im Folgejahr (also dieses Jahr!) die Vorgärten völlig neu gestalten zu lassen. Dagegen hat ja wahrlich niemand etwas! Aber nun haben wir Jahresmitte und nicht einmal die Hecken sind – wie sonst üblich und kostenpflichtig – geschnitten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So wachsen wir langsam zu in natureller Verhüllung unseres herrlichen Blocks!
Anders ausgedrückt, hat die Wohnungsbaugenossenschaft (wbg Gotha) niemanden gefunden, neu zu gestalten oder wenigstens die verbliebenen Hecken zu verschneiden!

Man kann es auch als Beitrag der wbg Gotha zum Thüringentag am kommenden Wochenende betrachten, weil sich ja vor unserem Block der Festumzug aufstellt.
Ein moderner Blickfang!?
Nun brauchen wir uns nicht nur der protzigen Türen schämen, weil sie ja nicht mehr so gesehen werden können. Die Scham ist vorverlegt auf den entstehenden Heckenwald.
 

 

Das zweite Foto zeigt im Vergleich, wie es aussehen könnte.

Ihr Uwe Zerbst!