Standort Gotha bleibt erhalten

Wichtige Entscheidung im Landtag gefallen:
In der heutigen Plenarsitzung des Thüringer Landtages wurde nach langer Debatte das Thüringer Gesetz zur Neufassung und zur Änderung polizeiorganisatorischer Regelungen verabschiedet. Darüber informiert Matthias Hey, Gothaer Abgeordneter des Thüringer Landtages.
Dieses Regelwerk, das eine Reform der Thüringer Polizei einleitet, sorgte seit rund sieben Jahren zum Teil für erbitterte Kontroversen und hat insgesamt vier Innenminister des Freistaates überdauert, einer musste sogar wegen des Scheiterns einer geplanten Strukturreform zurücktreten.
Innerhalb dieser Strukturreform, bei der auch der Personalabbau im Polizeiapparat des Freistaates organisiert wird, wurden auch die Standorte der jeweiligen Polizeibehörden geprüft.
„Nach Verabschiedung des Gesetzes ist klar: Der Standort Gotha bleibt erhalten“, äußert sich Hey zufrieden. Zeitweise zeichneten sich Tendenzen ab, nach denen Verlegungen mit einhergehenden Schließungen von Polizeidirektionen in Frage kamen, „diese Varianten sind jetzt endlich vom Tisch“, so der Gothaer Abgeordnete, der sich auch als Vorsitzender des hierfür zuständigen Innenausschusses für die Residenzstadt stark gemacht hatte.
Nach dem neuen Gesetz wird eine zentrale Landespolizeidirektion eingerichtet, ihr nachgeordnet sind sieben Landespolizei-Inspektionen, darunter auch die ehemalige PD Gotha.
Zusätzlich dazu hat das jetzt verabschiedete Gesetz auch noch den Effekt, „mehr Blau auf die Straße“ zu bringen, also die Sicherheit im öffentlichen Raum durch den verstärkten Einsatz von Außendienstkräften zu erhöhen.
„Nach mir vorliegenden Papieren des Innenministeriums wird deshalb das Personal in Gotha um mehr als zehn Prozent aufgestockt, informiert Matthias Hey.