Konzert der Thüringen Philharmonie in Graz drückt Verbundenheit zweier Städte aus

Gedenken an Josef Ritter von Gadolla mit großer Resonanz

Die Thüringen Philharmonie Gotha hat mit ihrem Gedenkkonzert für Josef Ritter von Gadolla, im ausverkauften Kammersaal seiner österreichischer Geburtsstadt Graz, für große Begeisterung gesorgt. Die „Kleine Zeitung“ der Verlagsgruppe Styria hatte nicht nur im Vorfeld intensiv für das Konzert geworben, sondern im Zusammenhang mit dem kulturellen Ereignis das Andenken an den „Retter von Gotha“ ausführlich gewürdigt.



Insbesondere ist das große kulturelle Ereignis dem Grazer Prof. Johann Trummer zu verdanken, der sich außerordentlich dafür engagierte, das besondere „Konzert für den steirischen Märtyrer“ zu organisieren. „Kleine Zeitung“-Redakteur Robert Preis konstatierte: „…das Konzert drückt auch die tiefe Verbundenheit zweier Städte aus, eine Verbundenheit die vor allem der Person Josef Ritter von Gadolla zu verdanken ist.“.

Das Orchester der Thüringen Philharmonie Gotha hatte gemeinsam mit Oberbürgermeister Knut Kreuch, der Trägervereinsvorsitzenden Gabriele Reichstein und den Teilnehmern der Bürgerfahrt die Residenzstadt repräsentiert, für deren Rettung Gadolla im April 1945 sein Leben einsetzte. Gespielt wurden Spohrs Faust-Overtüre, Bruchs Violinkonzert Nr. 1 und die Symphonie Nr. 2 D-Dur von Brahms.