Neues Programm fördert Strom-Eigenversorger

Photovoltaik-Anlagen und Speichersysteme für elektrische Energie, die zum Eigenbedarf gewonnen wird, bezuschusst das Land Thüringen ab sofort mit einer neuen Förderrichtlinie. Darauf macht Klimaschutzmanager Jan Heinichen aufmerksam.


Insgesamt können bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten bei neuen Photovoltaik-Anlagen übernommen werden. Der gleiche Fördersatz gilt für Investitionen in Speichertechnologien (Strom- und Wärmespeicher). Investitionen in Speichertechnologien für bestehende Anlagen werden gar mit bis zu 50 Prozent gefördert. Bedingung ist, dass der erzeugte Strom der Eigen- oder Direktversorgung dient und nicht ins öffentliche Netz eingespeist wird. Profitieren können vom neuen Förderprogramm Kommunen und deren Eigenbetriebe, Zweckverbände, kommunale Unternehmen, Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Wohnungs- und Energiegenossenschaften, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, Stiftungen aber auch natürliche Personen und Bürgerenergiegesellschaften.
Anträge auf Fördermittel sowie Informationen zur neuen Förderrichtlinie können ab sofort auf der Internetseite der Thüringer Aufbaubank (TAB) heruntergeladen werden:

www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Solar-Invest