Geflügelpest: Noch keine Entwarnung für Tierpark

Aufgrund der inzwischen vorliegenden Befunde aus der vergangenen Woche mussten heute weitere 21 Tiere aus dem Bestand des Gothaer Tierparks getötet werden. Die Labornachweise haben bei ihnen weitere Infektionen mit dem Geflügelpesterreger zu Tage gefördert. Bei den betroffenen Vögeln handelt es sich um seltenere Arten von Enten, Gänsen und Hühnern sowie einen Fasan. Die Experten des Veterinäramts konnten epidemiologisch nachvollziehen, dass die Tiere dieser Gruppe aller Wahrscheinlichkeit nach Kontakt zu jenen des Storchenhauses hatten, in dem der Krankheitsausbruch zuerst registriert wurde.
Unabhängig davon werden die Untersuchungen per Tupfer fortgesetzt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht abgeschätzt werden, wann der Tierpark wieder freigegeben wird. Bislang sind an der Geflügelpest vier Tiere der Einrichtung verendet; 63 wurden (einschließlich heute) aus Gründen der Seuchenbekämpfung bislang getötet.