Knut Kreuch macht weiter – Seit 35 Jahren an der Spitze des Heimatvereins

Große Ziele für die Wechmarer 2017

Bach-Stammort Wechmar: Die Mitglieder des Wechmarer Heimatvereins trafen sich kürzlich zu ihrer Mitgliedervollversammlung, um das Jahr 2016 auszuwerten, neue Aufgaben zu besprechen und die Wahlen im Verein durchzuführen. Mit 150 Mitgliedern in ganz Deutschland und den USA zählt der Wechmarer Heimatverein zu den größten Bürgerbewegungen des Bach-Stammortes. Der im Jahre 1982 von sieben Enthusiasten gegründete Verein ist längst zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution seines Heimatortes geworden.

Wenn man von Wechmar spricht, ist der Heimatverein mit seinen wunderschönen Trachten und seinem einzigartigen Landhaus Studnitz in aller Munde. Seit 1982 steht Knut Kreuch als 1.Vorsitzender an der Spitze der engagierten Heimatpfleger vor Ort. In dieser Funktion erstattete er auch den Bericht des Vorstandes, aus dem ersichtlich ist, dass der Verein mehr als 250 Aktivitäten im Jahresverlauf 2016 in den Gruppen Mundart, Kindertanz, Chor, Theater, Trachtengruppe, Brauchtum, Chronik, Handarbeiten und Musikspiel absolvierte.
Einstimmig wurden von den Mitgliedern Knut Kreuch als 1.Vorsitzender, Wolfgang Herz als 2.Vorsitzender, Anita Häusner als Schatzmeisterin und Grit Schack als Schriftführerin gewählt. Beisitzer im Vorstand sind Elisabet Hochberg, Regino Schmidt, Natalie Kreuch und Michael Schack. Als Revisoren wurden Cornelia Grimmer und Wolfgang Krause erneut im Amt bestätigt. Welche Kontinuität in der Vereinsarbeit herrscht, macht sich nicht nur in der Arbeit des Vorsitzenden deutlich, denn aktiv Im Vorstand sind Grit Schack seit 30 Jahren, Wolfgang Herz seit 25 Jahren, Elisabeth Hochberg seit 23 Jahren und Anita Häusner seit 19 Jahren. Mit Natalie und Michael sind zwei Jugendliche im Vorstand.

Über die Aktivitäten des Jahres 2016 legte der Vorstand wieder einen schriftlichen Bericht vor. Schatzmeisterin Anita Häusner berichtete über die Finanzen des Vereins, wobei besonders die Unterhaltung des Landhauses Studnitz eine wichtige Rolle spielte. Seit zwei Jahrzehnten ist der Verein im Besitz des denkmalgeschützten Hauses und muss es allein aus seinen eigenen Einnahmen und Spenden von Freunden ohne jährliche Zuschüsse der öffentlichen Hand erhalten. Das ist Schwerstarbeit!
Für 2017 plant der Verein die Beteiligung an der THÜRIADE am 20. Mai in Gotha, die Ausrichtung des 21.Laubmännchenfestes am Freitag vor Pfingsten, am 25. und 26. August das Sommer-Theater im Landhaus und am gleichen Wochenende die Teilnahme am Landeskinder-Trachtenfest in Brotterode. Höhepunkt im Vereinsleben sind selbstverständlich auch die Wechmarer Kirmes vom 29. September bis 1. Oktober sowie der Wechmarer Weihnachtsmarkt am Freitag und Samstag vor dem ersten Advent. Zum 35.Geburtstag am 2. November soll im Landhaus Studnitz wieder eine traditionelle Geschichtsstunde sein.
Für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein wurden ausgezeichnet mit der Ehrenurkunde des Vereins Sigrid Honauer, Horst Ehrhardt sowie Elisabet und Hans Hochberg. Mit der „Hans-Adam-von-Studnitz-Medaille“ für besondere Leistungen im Verein konnten geehrt werden:
Erika Dettke, Edda Fischer, Detlef Hartung, Michael Schack, Eveline Mendel, Wolfgang Krause, Siegmar Gleichmar, Regino Schmidt, Klaus Honauer, Waltraud Hastolz, Ruth Schnurr, Karl-Heinz Stier und Margarethe Kreuzkamp.
Mit einem großen Dankeschön an alle Mitglieder die sich vor und hinter den Kulissen in der Vereinsarbeit, in der Erhaltung des Landhauses und in der Werbung für den Verein engagieren schickte 1.Vorsitzender Knut Kreuch seine Heimatfreundinnen und Heimatfreunde nach langer unterhaltsamer Diskussion in ein erfolgreiches Jahr 2017.

Foto von Wolfgang Herz
Mittgliederehrung