Oberbürgermeister pflanzte Baum im Englischen Garten

Zeichen des Friedens und der gothaisch-britischen Freundschaft

Vor einhundert Jahren, am 17. Juli 1917, beschloss der englische Kronrat die Umbenennung des Namens seiner Dynastie “Sachsen-Coburg und Gotha“ in „Windsor“. Gotha gedenkt einhundert Jahre später nicht dieser Namensänderung, sondern den Opfern der Geschichte, die dieser Brexit des Ersten Weltkrieges, vor einhundert Jahren forderte.

Heute hat Oberbürgermeister Knut Kreuch, als Zeichen des Friedens und der Freundschaft zwischen Gotha und Großbritannien, im ersten Englischen Garten auf dem Kontinent, einen Baum gepflanzt. Die Hainbuche steht nun in der Nähe jener Stelle, an der 2007 bereits durch den Botschafter Großbritanniens, Sir Peter Torry, eine Mehlbeere pflanzte und mit dem ersten Gothaer Friedensgespräch der Dialog zwischen Gotha und Großbritannien begann. Dieser führte unter anderem dazu, dass zwei englische Botschafter in den letzten zehn Jahren in Gotha weilten und Oberbürgermeister Knut Kreuch mit seiner Gattin Bärbel am 25. Juni 2015 in Berlin der englischen Königin Elisabeth II. während ihres Deutschlandbesuches vorgestellt worden ist.

„Einen Baum zu pflanzen, das halte ich für das richtige Zeichen dafür, dass die gothaisch-britische Freundschaft nicht Vergangenheit ist, sondern Zukunft bedeutet.“, so Kreuch, der auch das Königshaus über die heutige Aktion informiert hat.