Thüringer Entwicklung des Kommunalen Finanzausgleichs geht in die richtige Richtung

Gothas Oberbürgermeister Kreuch: Stärkung zentraler Orte muss Thüringen-Aufgabe sein

Das Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales hat angekündigt den Kommunalen Finanzausgleich des Landes Thüringen neu zu ordnen und dadurch zentrale Orte zu stärken. Dazu äußert sich Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch „Zwar liegen mir noch keine Zahlen vor aber ich will eindrücklich betonen, dass diese Entwicklungen längst überfällig sind. Es ist jetzt notwendig, die richtigen

Strukturentscheidungen zu treffen, denn ein Land lebt von der Stärken seiner Städte und den Netzwerken zu den Umlandgemeinden. Ein  Staat braucht attraktive lebendige Städte, sie sind das Aushängeschild einer Region. Erstes Entscheidungskriterium für Menschen ist der Arbeitsplatz und die große Mehrheit der Arbeitsplätze Thüringens ist in den Städten. Danach folgen Bildung, sowie kulturelle und soziale Teilhabe. Somit benötigen die Städte ebenso ein gutes Umfeld.“, so das engagierte Gothaer Stadtoberhaupt.

Städte erfüllen für ihre Region viele Aufgaben, die nicht nur den Bürgern in den Städten, sondern vor allem dem gesamten Umfeld zu Gute kommen. Städte wie Gotha sind Leistungszentren, sie bieten für den sportlichen Wettstreit Hallenbäder und Sportleistungszentren wie Stadien an, für den kulturellen Austausch Bibliotheken, Museen, Kunsthallen, Kulturhäuser und Stadthalle. Junge Leute können sich in Leistungszentren profilieren, wie beim Theaterverein „art der stadt“, dürfen sich austoben in Jugendeinrichtungen und auf Erlebnisspielplätzen. Städte bieten Mietwohnungen, die auf dem Lande in geringem Umfang zur Verfügung stehen, Städte bieten sozialen Raum für Menschen, die Hilfe benötigen, Städte unterhalten Straßen und Leitungsnetze zu Behörden, die allen Menschen einer Region dienen, sie führen zu Gymnasien, Berufs- und Sonderschulen, Fach- und Hochschulen, zu Landratsämtern, Jobcentern oder der Bundesagentur für Arbeit.

Wie alle Studien beweisen und der Wohnungsmarkt in Thüringen zeigt, sind Städte insbesondere für die junge Generation attraktiv, wie der Mangel an Bauplätzen bzw. bezahlbarem Wohnraum in Städten Thüringens beweist. „Gerade deshalb brauchen wir Vernetzung ins Umland. Neue Wohngebiete dürfen nicht in Konkurrenz zur Stadt, sondern nur im Miteinander entstehen“ so Knut kreuch, der weiter ergänzt „Ich möchte den Thüringer Innenminister bestärken den angekündigten Kurs der Reform des Kommunalen Finanzausgleiches vorzulegen und die zentralen Orte zu stärken“.