Ratgeber

Thüringer Wälder und Moore binden große Mengen Treibhausgas

Durch Wiederaufforstungen, Vorratserhöhung und Waldumbau leisten Wälder in Thüringen einen Beitrag zum Klimaschutz

Erfurt (hs): Anlässlich der nächste Woche beginnenden UN-Klimakonferenz in Paris stellt ThüringenForst seine jüngsten Zahlen zur Bedeutung der heimischen Wälder als Kohlenstoffspeicher vor. Kohlenstoffverbindungen kommt eine große Bedeutung beim globalen Klimawandel zu, gelten sie doch als stärkste Antriebskraft des durch den Menschen verursachten Treibhauseffektes. Die Berechnungen der Experten auf Basis der dritten Bundeswaldinventur zeigen: Der Wald in Thüringen bindet große Mengen Kohlenstoff, nachhaltige Forstwirtschaft verbessert die positive Bilanz zusätzlich.

500 saubere Expertentricks

Bleiben Kräuter in einem Glas Wasser länger frisch? Ist die WC-Brille Brutstätte für Krankheitserreger? Wird Wäsche sauberer, je heißer sie gewaschen wird? In kaum einem Bereich kursieren so viele Halb- und Unwahrheiten wie im Haushalt. "Haushalt nebenbei", der neue Ratgeber der Stiftung Warentest, zeigt diese Irrtümer und Mythen auf und erklärt wie es besser gemacht wird.

NABU: Kein Fracking in Deutschland zulassen

Berlin (ots) - Berlin - Der NABU fordert angesichts des heute veröffentlichten Gutachtens des Umweltbundesamtes zu den Auswirkungen von Fracking auf die Umwelt, kein Fracking in Deutschland zuzulassen. "Die bisherigen Gutachten werfen mehr Fragen auf als sie beantworten. Auf absehbare Zeit wird es nicht möglich sein, alle Risiken des Frackings vollständig zu bewerten. Daher fordern wir ein klares Verbot der Fracking-Technologie in Deutschland - und zwar in unkonventionellen und konventionellen Lagerstätten", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Aufruf zum „Plastikfasten“

 Sieben Wochen Plastik vermeiden und Umweltschäden und Ressourcenverschwendung verringern. Jährlich fünf Millionen Tonnen Plastikmüll in Deutschland. 
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Verbraucherinnen und Verbraucher dazu aufgerufen, parallel zur christlichen Fastenzeit bis Ostern so weit wie möglich auf Plastik zu verzichten. In Deutschland würden jährlich rund 12 Millionen Tonnen Plastik verbraucht. Damit lägen die Deutschen europaweit an der Spitze.

Klimaschutz macht vor Baudenkmalen nicht halt

TÜV Akademie bildet Energieberater für Baudenkmale aus

Eine energetische Sanierung ist bei Wohn- und Gewerbeimmobilien oftmals schon durch Wärmedämmung oder moderne Heizungsanlagen realisierbar, stellt allerdings bei Baudenkmalen und besonders erhaltenswerter Bausubstanz eine enorme Herausforderung dar. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat hierfür im Programm „Energieeffizient Sanieren“ das Fördersegment "Effizienzhaus Denkmal" gemäß § 24 EnEV (Energieeinsparverordnung) ins Leben gerufen. Um damit Mittel aus dem Fördertopf zu erhalten, müssen Bauherren einen anerkannten Sachverständigen als Energieberater für Baudenkmale beauftragen.

Fracking nicht über Köpfe der Menschen hinweg durchsetzen

66 Prozent der Bürger fordern ein Fracking-Verbot. Umweltverbände stellen Gesetzesvorschlag für Verbot vor

Berlin: Campact, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und der Zusammenschluss von Bürgerinitiativen „Gegen Gasbohren“ haben heute die Bundesregierung aufgefordert, ihr geplantes Fracking-Gesetz zurückzuziehen und die umstrittene Gasfördermethode stattdessen zu verbieten. Die Verbände wissen bei dieser Forderung die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich. 

50 Jahre nach „Stummer Frühling“: Pestizideinsatz weiterhin zu hoch, viele Vogelarten gefährdet

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) haben vor dem weiteren Rückgang der Vogelpopulationen in Regionen mit intensiver Landwirtschaft gewarnt. „50 Jahre nach Veröffentlichung des Buches `Stummer Frühling`, in dem die amerikanische Autorin Rachel Carson das von Agrarchemikalien ausgelöste Vogelsterben beschreibt, ist der Pestizideinsatz in der Landwirtschaft immer noch viel zu hoch“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Künftig müsse dem Arten- und Flächenschutz mehr Gewicht beigemessen werden. Erforderlich sei die drastische Reduzierung des Pestizideinsatzes, der zwischen 1994 und 2010 um ein Drittel auf derzeit rund 40000 Tonnen im Jahr angestiegen sei. Besonders bedenklich seien neuartige Insektenvernichtungsmittel wie die Neonikotinoide, die schon in kleinsten Mengen hochgiftig auf Insekten wirkten und so die Nahrungsgrundlage der Vögel zerstörten.

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